Rückblicke aus der Pfarrei Altishofen-Ebersecken

In unserer Pfarrei ist immer etwas los. Hier erhalten Sie Einblick in bereits vergangene Anlässe.

"Ech wett onbedengt go chlättere" riefen die Kinder freudig, als sie den Stand der Katholischen Kirchgemeinde Altishofen-Nebikon an der Gwärb26 gesehen haben. Egal ob Kind oder Erwachsene, an der Boulderwand konnte man sich austoben. Es gab verschiedene Wege zu klettern. Für die Grösseren oder die bereits geübten Kletterer konnte die anspruchsvollere Variante gewählt werden, indem man nur den blauen oder nur den grünen Weg nahm. Unterstützung für die Kletterer gab es von der Jubla oder von unseren Mitarbeitern des Pastoralraums, welche den Stand über die drei Tage betreut haben. Wer die Wand bezwang, konnte oben an der Kuhglocke läuten und zur Belohnung gab es einen Stressball. Natürlich durften sich auch alle anderen einen coolen Ball mitnehmen. Es sind viele tolle Gespräche entstanden und die Kletterwand kam bei den Besucher*innen der Gwärb sehr gut an. Wir sagen Danke, an alle die uns am Stand besucht haben, unseren Mitarbeitern für die tolle Standbetreuung und ein herzliches Dankeschön an diejenigen vom Pastoralraum-Team, welche diese tolle Idee auf die  Beine gestellt haben. Die Gwärbausstellung bleibt uns allen in guter Erinnerung. 

Der Kirchenchor sang zu Ostern in der Kirche Altishofen

Mit anregenden und einfühlsamen Worten von Auferstehung, Glaubens und Hoffnung in und nach schweren Zeiten gestaltete die Seelsorgerin Edith Pfister den Ostergottesdienst. Umrahmt wurden die zum Nachdenken animierenden Aussagen von der «Missa Pro Patria», komponiert von Johann Baptist Hilber und dargeboten vom Kirchenchor Nebikon unter der langjährigen Leitung des beinahe schon legendären Chorleiters Sigi Kneubühler. An der Orgel begleitet wurde der Chor von der wunderbaren Organistin Monika Huber.

Geschrieben wurde das Werk 1941, mitten im zweiten Weltkrieg, als Bundesauftrag zur 650-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft.  J. B. Hilber war sehr verbunden mit Luzern. Er leitete den Chor der Pauluskirche und amtete als Stiftskapellmeister an der Luzerner Hofkirche. 1942 gründete er die Schweizerische Katholische Kirchenmusikschule in Luzern, die er bis 1968 leitete. Die anspruchsvolle und nachdenkliche stimmende Messe mit Elementen gregorianischer Gesänge zog nicht nur die Singenden des Kirchenchores in ihren Bann.

Das prächtige Frühlingswetter liess nach dem Gottesdienst viele Besuchende vor der Kirche verweilen im gemeinsamen Gespräch als Pflege der Gemeinschaft.

Geni Thomann

Am Wochenende vor Ostern fanden in Altishofen und Ebersecken die Palmsegnungen statt. Auch wenn es vom Wetter her etwas kalt war, präsentierten die Kinder der 5. und 6. Klassen stolz ihre selbst gemachten Palmen. Diese werden jeweils am Mittwochnachmittag vor dem Palmsonntag im Pfrundhaus gefertigt. Unterstützt wurden die Kinder von Sabrina Zihlmann, Sabine Häfliger und dem Forum 60plus. Herzlichen Dank allen für die Mithilfe und Anleitung beim Palmen machen. Der Familiengottesdienst vom Palmsonntag wurde auch durch die Jubla mitgestaltet und die Musikgesellschaft Altishofen sorgte für die musikalische Unterhaltung. Anschliessend genoss man den Ausklang bei einem Apéro, welcher durch den Pfarreirat organisiert wurde. Auch diesen Gruppierungen gilt ein grosses Dankeschön.  

"Zukunft säen" ist das Motto der diesjährigen Fastenaktion. In indigenen Ländern bestimmen oft die grossen Agrarkonzerne über die Aussaat und Ernten. Das diesjährige Projekt macht sich dafür stark, dass die Menschen in diesen Ländern selbst über ihr Saatgut verfügen dürfen und dafür nicht mit Strafen oder ähnlichem rechnen müssen.

Im Gottesdienst zum Suppentag ging es auch genau um das Thema Saatgut. Es wurde mit den Kindern ein herziger Kressekopf gebastelt. Die Familiengottesdienstgruppe hat auch eine Geschichte erzählt, wo ein Junge auf einer kahlen Insel etwas pflanzen wollte. Niemand half ihm, jedoch erhielt er eine Säcklein mit Bambussamen. Diese pflanzte er und machte dies die nächsten Jahre immer so weiter bis die ganz Insel grün war. Pfarrerin Christine Surbeck, von der reformierten Kirche Dagmersellen, feierte mit uns zusammen den ökumenischen Familiengottesdienst. In ihrer Predigt ging es um das Senfkorn und wieviel es davon braucht, bis wir unseren Senf haben, den wir uns immer so einfach aus der Tube drücken können. Pfarreileiterin Edith Pfister begann die Feier mit der Aufforderung, dass man überlegen soll, was man während der Woche mit seinen Händen alles gemacht hat und schloss die Feier mit der Aussage, dass wir mit unserer Spende heute ein kleines Stück Zukunft säen. 

Nach der Feier erwartete der Pfarreirat die vielen Besucher*innen in der KulTurnhalle zum Suppenzmittag. Es gab die beliebte Gerstensuppe, eine feine Gemüsesuppe oder eine Bouillon mit Backerbsen. Auch frischer Bärlauch war als Suppenbeilage zu haben. Im Anschluss gab es ein grosses Kuchenbuffet. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Bäcker*innen, den Suppenköchen, dieses Jahr mit Unterstützung von Hobbyjungkoch Nelio Aeschlimann, dem Team der Jubla Altishofen hinter dem Buffet und natürlich dem Pfarreirat für die Organisation und Durchführung dieses schönen Pfarreianlasses. Wir freuen uns euch alle auch im nächsten Jahr wieder am Suppentag zu begrüssen und bedanken uns für die Spenden zum Fastenprojekt in Guatemala.