Gemeinsames Fastenprojekt in Guatemala
Donnerstag, 29. Januar 2026
Ein würdiges und erfülltes Leben für die indigene Bevölkerung
Für viele Menschen in Guatemala ist das Recht auf Nahrung noch längst nicht Realität. Insbesondere die ländliche indigene Bevölkerung hat brennende Probleme, die durch den immer noch unzuverlässigen Rechtsstaat verschärft werden. Immerhin: Die neue Regierung versucht einen Kurswechsel.
Guatemala hat in den letzten Jahren ein robustes Wirtschaftswachstum erlebt, doch ein grosser Teil der Bevölkerung spürt davon nichts – über die Hälfte lebt in Armut und leidet unter einem Staat, der Korruption bisher mehr gefördert als bekämpft hat. Dies erschwert die Lage für indigene Familien auf dem Land zusätzlich. Denn Klimaerwärmung und Naturkatastrophen machen ihnen zu schaffen und reduzieren oder zerstören die Ernten. Zudem werden sie durch staatlich geförderte Bergbauprojekte und Monokulturen von ihrem Land vertrieben.
Zwar sind die Rechte der indigenen Bevölkerung in der Verfassung klar festgeschrieben, sie werden jedoch nicht umgesetzt. Hier setzen die Projekte der Partnerorganisationen von Fastenaktion an: Sie unterstützen die indigenen Familien dabei, ein würdiges und erfülltes Leben zu führen. Im Zentrum steht ein nachhaltiges Ernährungssystem mit agrarökologischen Methoden und der Einsatz für ihre Rechte.