Bedeutung und Ursprung der Osterkerze

Montag, 30. März 2026

Eine sehr alte Tradition an Ostern ist das Entzünden der Osterkerze. In ihr vereinigen sich die Lichttraditionen von griechischer, jüdischer, römischer und christlicher Herkunft gleichermassen. Dabei galt das
Licht schon seit jeher als Zeichen für das Leben.
Die frühesten Wurzeln haben die Osterkerze sowie die Lichtfeier zu Beginn der Osternacht im frühen Christentum, wo man mit zahlreichen Kerzen die Feier des Gottesdienstes in dieser Nacht erhellte.
Die Osterkerze erinnert daran, was die biblischen Texte beschreiben: Jesus hat den Tod besiegt. So wie dieses Feuer die Nacht hell macht, ist nach christlichem Glauben Christus das Licht der Welt.

Osterkerze in Altishofen-Ebersecken

«Friede sei mit euch», mit diesen Grussworten begegnet der Auferstandene der aufgeschreckten Jünger*innenschar am Osterabend.
Tiefer Frieden und echte Freude sollen die Früchte von Ostern sein. Das Motiv unserer Osterkerze setzt diesen Friedenswunsch, der auch das tägliche
Brot und das Getragensein von gutem Boden beinhaltet, ins Bild. 
Auch die diesjährige Osterkerze wurde von Brigitte Staffelbach gestaltet.

 

Osterkerze in Egolzwil-Wauwil und Schötz


Aus der Verwandlung der Raupe entsteht der Schmetterling – ein Sinnbild für Auferstehung, Hoffnung und Neubeginn. In seinen leuchtenden
Farben trägt er die Botschaft von Ostern: Das Leben bricht auf, das Dunkel wandelt sich in Licht und die Liebe Gottes schenkt uns immer wieder neue
Flügel.

Osterkerze in Nebikon


Das Grün als Sinnbild für die Natur und die Hoffnung und das Gelb mit den Sonnenstrahlen stehen als Zeichen für das Leben. Der Schmetterling ist ein altes Symbol für die Auferstehung. Die Heimosterkerze wurde von Seniorinnen und Schüler*innen der 6. Klasse gestaltet. Sie ist ein Zeichen der Hoffnung.